Gesetzliche Anforderungen bei der Beschäftigung von Fremdfirmen

Anforderungen an den Arbeitsschutz bei der Beschäftigung von Fremdfirmen

Wenn Sie Fremdfirmen in Ihrem Unternehmen einsetzen wollen, werden Sie sicherlich vorab deren Kompetenzen prüfen und nach der Beauftragung weitgehend freie Hand lassen. Was allerdings den Arbeitsschutz angeht, muss der Auftragnehmer sämtliche Auflagen Ihrerseits vollständig erfüllen. Dazu zählt auch, dass er für die beauftragten Arbeiten vorab eine Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) vorlegt.

Unterschiede bei Fremdfirmen und Leiharbeitern

Bei der Beschäftigung von Leiharbeitnehmern liegen die Verantwortung und die Weisungsbefugnis vollständig beim entleihenden Unternehmen. Es muss dafür sorgen, dass die Leiharbeiter auf mögliche Gefahren im Betrieb hingewiesen werden und die Vorschriften zum Arbeitsschutz einhalten.

Werden für bestimmte Tätigkeiten wie Inspektionen, Wartungen oder Baumaßnahmen Fremdfirmen beauftragt, bleibt diesen die Auswahl und die Aufsicht ihrer Mitarbeiter überlassen. Stamm- und Fremdfirma müssen sich gegenseitig über Gefahren informieren, entsprechende Maßnahmen abstimmen und sich vergewissern, dass die Mitarbeiter der Fremdfirmen ausreichende Unterweisungen erhalten haben. Bei Kenntnisnahme von offensichtlichen Mängeln und Verstößen muss und darf der Auftraggeber allerdings eingreifen.

Großer Verwaltungsaufwand

Der Verwaltungsaufwand kann unter Umständen sehr umfassend werden und beträchtliche Ressourcen binden. Stellen Sie sich vor, Sie planen als KMU oder als Großunternehmen die Erweiterung einer Werkshalle. Dafür werden Sie wahrscheinlich eine Baufirma, einen Elektroinstallateur, einen Heizungsbauer, Monteure für Maschinen und einige andere Fremdfirmen beauftragen, von denen jede einzelne eine Gefährdungsbeurteilung abliefern muss.

Das kann schnell unübersichtlich werden. Hier bietet ein Software Tool wie OiRA intelligente Unterstützung, um sämtliche für den Arbeitsschutz relevanten Bereiche abzudecken.

Mit OiRA behalten Sie den Durchblick

Das Online interactive Risk Assessment (OiRA) hilft Ihnen dabei, eine Gefährdungsbeurteilung für jede Fremdfirma völlig unkompliziert online zu erstellen und durchzuführen. Durch die Fokussierung von OiRA auf das Thema Arbeitsschutz und Gefährdungsbeurteilung können Sie auf die Nutzung anderer Programme und Tools – etwa Ihrer Textverarbeitung – sowie auf jede Menge Papierkram verzichten.

Mit Ihrem Smartphone, Tablet oder Notebook erfassen Sie Ihre Ermittlungsergebnisse bezüglich möglicher Gefahrenquellen direkt vor Ort. Auf diese Weise sind alle Daten sofort in digitaler Form im OiRA-System verfügbar und müssen später nicht noch einmal übertragen werden. Sie können jeden Entwicklungsschritt zu jeder Zeit und an jedem Ort in Sekundenschnelle abfragen und auswerten.

OiRA bietet Rechtssicherheit

OiRA enthält zahlreiche Muster, Vorlagen und praxistaugliche Module, um die Themen Arbeitsschutz und Gefährdungsbeurteilung bei der Beauftragung von Fremdfirmen zu organisieren. Die Durchführung und Dokumentation gewährleistet, dass sämtliche gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden. Sie stehen also bei eventuellen Streitigkeiten und anderen Problemen jederzeit auf der sicheren Seite.