Mit OiRA spezielle Gefährdungen in der Automobilindustrie erkennen 

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat für die Automobilindustriezahlreiche spezielle Gefährdungen ermittelt. Es ist Aufgabe des Arbeitgebers, im Rahmen seiner Fürsorgepflicht durch die Erfassung aller Gesundheitsrisiken und Belastungen für ein möglichst gefährdungsfreies Arbeitsumfeld zu sorgen.

Grundlage dafür ist die Gefährdungsbeurteilung. Je gründlicher und sachgemäßer sie durchgeführt wird, desto besser können Arbeitsschutzmaßnahmen greifen.

Gefährdungen sind in der Automobilindustrie keine Seltenheit

In ihrer regelmäßig stattfindenden Mitarbeiterbefragung hat die BAuA den Fokus auf spezielle Gefährdungen in der Automobilindustrie gelegt. Alle Aspekte, die von der BAuA in der Automobilindustrie beleuchtet worden sind, besitzen Relevanz für die Gefährdungsbeurteilung. 60 Prozent der Befragten leiden unter hohem Leistungsdruck. 50 Prozent der Beschäftigten müssen mehrere Arbeiten gleichzeitig betreuen.

Fast die Hälfte besitzt keinerlei Selbstgestaltungsmöglichkeit in der Arbeitseinteilung. Besonders die physischen Gefährdungen sind in der Automobilindustriegroß. Das Heben schwerer Lasten, Arbeiten unter Lärm oder in Exposition von Gasen/Dämpfen kommen häufig vor und müssen in die Gefährdungsbeurteilung einfließen. Folglich leiden 54 Prozent aller befragten Mitarbeiter unter chronischen Rückenschmerzen.

Guter Arbeitsschutz, zufriedene Belegschaft

Zum Arbeitsschutz ist der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet. Sachgemäß durchgeführte Maßnahmen gegen Gefährdungen dienen der Organisation von Arbeitsabläufen und der Arbeitnehmergesundheit. Wenn es Ihnen als Arbeitgeber gelingt, mit einer professionellen Gefährdungsbeurteilung den Arbeitsschutz auf eine solide Basis zu stellen, werden Sie durch eine zufriedenere, produktivere Belegschaft mit weniger Krankheitsausfällen belohnt.

Allerdings braucht eine gute Gefährdungsbeurteilung in einer komplexen Branche wie der Automobilindustrie einen systematischen Zugang, der alle Gefährdungen erfasst. Mit OiRA hat die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz eine Internetplattform geschaffen, die dem Arbeitsschutz standardisierte branchenspezifische Werkzeuge zur Verfügung stellt.

Professionelle Gefährdungsbeurteilung mit OiRA

OiRA ist von Arbeitsmedizinern und Branchenkennern entwickelt worden. Mit OiRA sparen Sie sich eine Menge Arbeit und stellen sicher, dass Sie bei Ihrer Gefährdungsbeurteilung für die Automobilindustrie keinen Aspekt vergessen. Die Gefährdungen und Risikoquellen sind durch OiRA vorstrukturiert.

Sie klicken die einzelne Beurteilungskriterien an, vergeben Ihre Einschätzung für den spezifischen Arbeitsplatz und erhalten zusätzlich Informationen zu Rechtsgrundlagen und Spezialbegriffen. OiRA würdigt den Arbeitsschutz im Ganzen und hilft Ihnen dabei, nichts zu übersehen. Eine gelungene Gefährdungsbeurteilung in der Automobilindustrie bleibt bei der vollständigen Beschreibung von Gefährdungen nicht stehen.

Nachdem Sie die Arbeitsbereiche erfasst und die Gefährdungen beurteilt haben, müssen Sie Arbeitsschutz-Maßnahmen festlegen, sie durchführen und ihre Wirksamkeit beurteilen. Auch in dieser Hinsicht unterstützt Sie die übersichtliche OiRA-Plattform. Keine Information geht verloren. Die professionelle Gefährdungsbeurteilung in der Automobilindustrie braucht einen erfahrenen Manager. Mit OiRA schaffen Sie Rechtssicherheit im Arbeitsschutz.