Sinn und Zweck von Gefährdungsbeurteilungen

Arbeitgeber müssen die Sicherheit und Gesundheit ihrer Angestellten gewährleisten. Eine Gefährdungsbeurteilung hilft, 

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    Risiken zu erkennen und ihnen vorzubeugen.
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    Arbeitnehmer darüber zu informieren und Bewusstsein durch Schulung zu schaffen.
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    bei der Organisation und Durchführung von Maßnahmen zur Behebung der Risiken.

Während die Behebung eines Risikos natürlich immer die Zielsetzung der Gefährdungsbeurteilung ist, so wird das in der Praxis nicht immer möglich sein. In diesem Fall ist das Ziel, das Risiko zu reduzieren und das Restrisiko zu kontrollieren. Durch wiederholte Reviews einer Gefährdungsbeurteilung kann dann das Risiko neu beurteilt werden und die Behebung - eventuell im Licht neuer Erkenntnisse - kann neu überprüft werden.

Sichere Arbeitsplätze
Ein Zeichen für gutes Unternehmertum

Was erreiche ich mit einer Gefährdungsbeurteilung?

In jeder Art von Betrieb oder Unternehmen gibt es Gefährdungen, welche die Gesundheit der Mitarbeiter beeinträchtigen können. Angenommen, ein Unfall tritt ein an einer der Maschinen, Angestellte sind gefährlichen Stoffen ausgesetzt, jemand kann nicht mehr arbeiten. Dies kann die Produktion zum Stillstand bringen oder das verfügbare Personal empfindlich reduzieren. Und dann sind da auch noch die Kosten für Reparatur und Gesundheitsversorgung. Ganz zu schweigen von möglichem Ansehensverlust in der Öffentlichkeit.

Arbeitsschutz ist Chefsache

Arbeitgeber sind in Deutschland unter anderem über das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet, die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu erhalten und Dritte nicht zu gefährden. Abgesehen von gesetzlichen Vorgaben ist es auch wirtschaftlich sinnvoll, dafür zu sorgen, dass die eigenen Mitarbeiter gesund bleiben und nicht etwa wegen Unfällen, körperlicher Abnutzung oder Stress ausfallen.

In vielen Unternehmen kommt deswegen bereits das Instrument Gefährdungsbeurteilung zum Einsatz, oft verbunden mit einem hohen Personal- und Kosteneinsatz und jeder Menge Papier.

Gefährdungsbeurteilung - Arbeiter auf Brücke

Aber kann man diesen Prozess auch mit weniger Aufwand und dafür besser strukturiert durchführen? Und gleichzeitig viel einfacher auf dem aktuellen Stand bleiben, wenn sich der Betrieb weiterentwickelt?

Risiken identifizieren und direkt angehen

Gefährdungsbeurteilung Online im Smartphone

Eine Gefährdungsbeurteilung besteht aus zwei Teilen:

  • 1
    Eine Liste aller möglichen Gefährdungen im Betrieb
  • 2
    Ein Plan, wie mit ihnen umzugehen ist.

Diese beiden Komponenten erlauben es, die Risiken für Angestellte und Organisation zu begrenzen und damit auch das finanzielle Risiko zu senken.

Fragen zentral definieren – und direkt vor Ort beantworten​

Die Liste der möglichen Gefährdungen zu entwickeln und in eine sinnvolle Struktur zu bringen, ist Aufgabe des Arbeitsschutzbeauftragten. Doch die Beurteilung der Lage vor Ort, also das Beantworten der Fragen aus der Liste, liegt in der Regel in der Verantwortung des Werkstattleiters, Meisters, o.ä. Ein Fragenkatalog mit einer klaren Struktur und ein einfach zu bedienendes Werkzeug sind daher wichtige Voraussetzungen, damit diese möglicherweise als lästig empfundene Tätigkeit effizient und umfassend ausgeführt wird.

Risiken reduzieren in vier Schritten

  • 1
    Ermitteln der Gefährdungen: Die Fragen aus der Liste werden mit Ja oder Nein beantwortet.
  • 2
    Bewerten: Alle ermittelten Gefahren werden nach Grad des Risikos beurteilt.
  • 3
    Aktionsplan: Es werden Maßnahmen definiert, wie alle vorhandenen Risiken anzugehen sind und ein Plan erstellt, wer was und bis wann erledigt.
  • 4
    Berichten und aktuell halten: Der aktuelle Stand der Gefährdungsbeurteilung und des Aktionsplans kann jederzeit heruntergeladen werden.

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