Stress am Arbeitsplatz – ein Thema für den Arbeitsschutz

Das Arbeitsschutzgesetz dient der Umsetzung von Richtlinien der EU zum Thema Arbeitsschutz. Es bildet die Grundlage für zahlreiche Verordnungen, die Gesundheit und Sicherheit von Arbeitnehmern sicherstellen sollen. Lange Zeit lag der Schwerpunkt auf dem Schutz gegen physische Bedrohungen. Über die muss jeder Arbeitgeber für seinen Betrieb eine Gefährdungsbeurteilung erstellen. Seit Oktober 2013 gilt dies explizit auch für psychische Belastungen – kurz gesagt: Stress.

Was steckt hinter dem Begriff Gefährdungsbeurteilung?

Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet, mögliche Gefahrenherde an den verschiedenen Arbeitsplätzen im Unternehmen zu bestimmen und zu bewerten. Ansonsten droht ihm ein Bußgeld. Eine solche Gefährdungsbeurteilung soll erreichen, dass potenzielle Mängel in den Arbeitsabläufen und Arbeitsbedingungen erkannt, beseitigt und die Mitarbeiter entsprechend geschult werden können.

Die Gefährdungsbeurteilung dient aber nicht nur der Erkennung und Kontrolle erforderlicher Maßnahmen zum Arbeitsschutz. Sie gilt auch als Nachweis für Berufsgenossenschaften und andere Aufsichtsbehörden.

Wie beurteilt man Stress als Gefährdung?

Die Umsetzung erfordert viel Zeit und einen erheblichen Aufwand. Das gilt natürlich besonders für große Unternehmen mit zahlreichen unterschiedlichen Arbeitsplätzen. Mit der Pflicht, psychische Belastungen in die Gefährdungsbeurteilung aufzunehmen, steigert sich dieser Aufwand für den Arbeitsschutz noch einmal erheblich.

Denn Stress bei der Arbeit bzw. am Arbeitsplatz ist deutlich schwieriger zu klassifizieren als ein zu hoher Lärmpegel, die Belastung der Luft mit Schadstoffen oder die Gefahr elektromagnetischer oder radioaktiver Strahlung. Für all diese physischen Belastungen gibt es Grenzwerte und Messgeräte: diese schlagen folglich Alarm, wenn die Grenzwerte überschritten werden. Doch wie misst man Stress?

Die Unternehmen hinken hinterher

Nach Angaben der Bundesregierung hatten im Jahr 2017 gerade mal 44 Prozent aller Unternehmen Stress als Belastungsfaktor in ihre Gefährdungsbeurteilung mit aufgenommen. Noch erschreckender als diese geringe Zahl ist das Bekenntnis des Arbeitsministeriums, dass keine Erkenntnisse darüber vorlägen, ob diese 44 Prozent dann auch entsprechende konkrete Maßnahmen ergriffen hätten.

Bei physischen Gefahren hingegen ändern mehr als 95 Prozent aller Betriebe etwas an den Situationen, die sie als Mängel erkannt und in ihre Berichte aufnehmen. Vielleicht haben viele Unternehmen einfach nicht das richtige Werkzeug zur Hand.

Vereinfachen Sie Ihre Gefährdungsbeurteilung mit OiRA

OiRA (Online interactive Risk Assessment) ist ein umfassendes Software Tool für sämtliche relevanten Bereiche im Arbeitsschutz. Mit OiRA erstellen Sie eine Beurteilung für Ihr Unternehmen, die alle Gefährdungen der Sicherheit Ihrer Mitarbeiter systematisch und ganzheitlich vermittelt und bewertet – auch die Gefahren einer psychischen Belastung.

OiRA unterstützt Sie dabei, Ihre Gefährdungsbeurteilung für psychische Belastungen zu strukturieren, zu planen und Schritt für Schritt umzusetzen. Zu den wichtigsten Punkten gehören dabei:

  • die Definition der Bereiche und Tätigkeiten, für die eine Gefährdungsbeurteilung erstellt werden soll
  • die Ermittlung psychischer Belastungen bei der jeweiligen Arbeit
  • eine Beurteilung der Stress-Belastung
  • die Planung und Umsetzung möglicher Maßnahmen, falls solche erforderlich sind
  • die Wirksamkeitskontrolle umgesetzter Maßnahmen
  • die Aktualisierung und Fortschreibung der Gefährdungsbeurteilung, falls sich Gegebenheiten ändern
  • eine ausführliche Dokumentation

Mit OiRA jederzeit und überall auf dem neuesten Stand

Vergessen Sie jegliche Art von Papierkram oder die Nutzung anderer Software wie beispielsweise Ihre Textverarbeitung. Erfassen Sie Ihre Ergebnisse bei der Ermittlung von Gefahrenquellen an verschiedenen Arbeitsstätten direkt vor Ort mit dem Smartphone oder Tablet. So sind diese sofort im OiRA-System abgelegt und müssen nicht erst mühsam übertragen werden.

Auf diese Weise haben Sie sämtliche Daten zum Arbeitsschutz in Ihrem Unternehmen digital vorliegen und können die Entwicklung jederzeit nachvollziehen oder anderweitig auswerten. Gleichzeitig sorgt OiRA dafür, dass Sie rechtlich gesehen zu jeder Zeit auf der sicheren Seite stehen, denn das Tool gewährleistet eine sorgfältige Durchführung und Dokumentation. Damit tun Sie sowohl dem Arbeitsschutz und der Gesundheit Ihrer Belegschaft Genüge, als auch allen gesetzlichen Vorschriften gerecht.

Vorlagen, Muster und absolut praxistaugliche Module passen sich an Ihre Bedürfnisse anpassen. Dies erleichtern Ihnen die Ausführung Ihrer Gefährdungsbeurteilung und der notwendigen Maßnahmen, um diese einwandfrei und schnell umzusetzen.